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Tag 2 | Mittwoch, 25. Juni 2014

Tag 2 | Mittwoch, 25. Juni 2014 | Hauptvorträge

HV1: Qualität in Kindertageseinrichtungen

Ergebnisse der Nationalen Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung im frühen Kindesalter (NUBBEK)

Dienstag, 25. Juni2014, 09:30 bis 10:30 Uhr

Der Vortrag berichtet über Hauptergebnisse der Nationalen Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung im frühen Kindesalter (NUBBEK), einer Untersuchung an 2000 zwei- und vierjährigen Kindern, ihren Familien und den Betreuungsformen (Krippe, altersgemischte Gruppen, Kindergärten, Tagespflegepersonen), die von diesen Kindern besucht wurden.

Berichtet wird u.a. über die verfügbare Qualität in den verschiedenen Betreuungsformen, über Faktoren, von denen die Qualität abhängt, sowie über Zusammenhänge mit dem Bildungs- und Entwicklungsstand der Kinder. Ebenfalls werden fachliche und fachpolitische Empfehlungen zu einer nachhaltigen Qualitätsverbesserung erörtert.

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Prof. Dr. Wolfgang Tietze

PädQUIS gGmbH, Kooperationsinstitut der FU Berlin

 


HV2: Prinzip Maus - Wie sag ich´s meinem Kinde

...so dass es mich versteht? (Vortrag mit Filmbeispielen)

Mittwoch, 25. Juni 2014, 17:30 bis 18:15 Uhr

tietze

Christoph Biemann

Tag 2 | Mittwoch, 25. Juni 2014 | Praxisforen | Führung/Führungspersönlichkeit

A3: Die Leitungskraft als Vorbild

Professioneller Umgang mit der Leitungsrolle

Mittwoch, 25. Juni 2014, 14:00 bis 15:15

Ausgehend von einer entwicklungspsychologischen und lerntheoretischen Betrachtung von Vorbildern in sozialen Systemen wird die Rolle einer Einrichtungsleitung analysiert. Die individuelle Entwicklung eines professionellen Habitus durch eigene biografische Erfahrungen, das pädagogische Fachwissen und differenzierte Rollenerwartungen des jeweiligen kulturellen Systems werden erarbeitet und Optionen der bewussten Nutzung des eigenen professionellen Vorbilds im pädagogischen Alltag gesammelt.

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Prof. Dr. Christina Jasmund

Professorin für Kindheitspädagogik

 

 


A4: Kindeswohlgefährdung!

Erarbeitung von Schutzkonzepten

Mittwoch, 25. Juni 2014, 16:00 bis 17:15

Ganz gleich, wie qualifiziert eine Fachkraft ist und wie viel Erfahrung sie mitbringt, die Beurteilung von Gefährdungssituationen erfolgt mit der Verwendung sogenannter Schutzkonzepte und Checklisten erfolgreicher als ohne derartige Instrumente. In dem Praxisforum wird detailliert auf verschiedene Möglichkeiten der Erarbeitung von Schutzkonzepten eingegangen und die Teilnehmer/innen werden ermutigt und angeleitet, eigene, für ihre Einrichtung passende und erfolgversprechende Schutzkonzepte zu entwickeln.

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Rainer Becker

Vorstandsvorsitzender Deutsche Kinderhilfe e.V.

 


Tag 2 | Mittwoch, 25. Juni 2014 | Praxisforen | »Kita der Zukunft«

B1: Eine Reise durch die Kitas der Welt

Einblicke in internationale Kinderbetreuung

Mittwoch, 25. Juni 2014, 11:15 bis 12:30

Durch Einblicke zu ausgewählten Kitas in über 24 Ländern – von Dänemark, Albanien, Türkei, Singapur, Australien, Kenia, Paraguay bis Ecuador – gibt der Autor Einblicke in nationale und lokale Betreuungskonzepte, stellt die Arbeitsbedingungen der Erzieher/innen vor Ort vor und fasst die globalen Entwicklungen zusammen und gibt Ideen, wie wir in Deutschland von der Welt lernen können. So erhalten Erzieher/innen viele Anregungen, die sie in ihre pädagogische Arbeit einfließen lassen können.

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Horst Küppers

Fachberater, Lehrer und freier Journalist

 


B2: Rechtsanspruch U3: erste Klagen, erste Urteile

Wie entscheidet die Kita über die Aufnahme von Kindern?

Mittwoch, 25. Juni 2014, 14:00 bis 15:15

Seit dem 1. August 2013 haben Kinder im Alter von einem Jahr bzw. zwei Jahren einen Rechtsanspruch auf Förderung in einer Tageseinrichtung und/oder der Kindertagespflege. Im Forum soll zunächst geklärt werden, wie dieser Anspruch erfüllt werden kann. Anschließen werden sich Fragen der Haftung des Trägers der öffentlichen Jugendhilfe, so der Rechtsanspruch nicht erfüllt werden kann. Dabei sollen - soweit vorliegend – die ersten Gerichtsentscheidungen zu dieser Frage in die Diskussion einbezogen werden.

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RA Danaë Hartmann-Netzer

Rechtsanwältin, Autorin

 

 


B3: Bildung in der Kita

Unter diesen Bedingungen?

Mittwoch, 25. Juni 2014, 16:00 bis 17:15

Seit knapp zehn Jahren wird in Deutschlands Kindertageseinrichtungen nach Bildungsplänen bzw. -programmen gearbeitet und dies unter sehr heterogenen strukturellen Rahmenbedingungen. Das Praxisforum thematisiert auf der Basis der Ergebnisse des bundesweiten Forschungsprojekts "Schlüssel zu guter Bildung, Erziehung und Betreuung" (Viernickel, Nentwig-Gesemann u.a., 2013), was von den Bildungsprogrammen in der Praxis angekomen ist, unter ewlchen personellen und zeitlichen Bedingungen Fachkräfte arbeiten und wie die Teams den Spagat zwischen hohen Anforderungen und realen Rahmenbedingungen erleben und bewältigen.

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Prof. Dr. Susanne Viernickel

Professorin für Pädagogik der frühen Kindheit

 


B7: Hilfen für Erziehungsberechtige bei Kindeswohlgefährdung

An welche Hilfen haben Fachkräfte von Kitas dabei zu denken?

Mittwoch, 25. Juni 2014, 11:15 bis 12:30

Im Falle einer Kindeswohlgefährdung haben die Fachkräfte der Kitas bei den Erziehungsberechtigten auf die Inanspruchnahme von Hilfen hinzuwirken. Der Gesetzgeber denkt dabei an Hilfen, mit denen die Gefährdung behoben oder zumindest gemildert werden kann. Der Referent befasst sich mit möglichen gesetzlichen Hilfen und deren Voraussetzungen.

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Prof. Simon Hundmeyer

Lehrbeauftragter an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München


Tag 2 | Mittwoch, 25. Juni 2014 | Praxisforen | Qualität sichern und sichtbar machen

C6: Das Recht der Kinder auf gute Qualität

Grundlagen des Qualitätsmanagements anhand praktischer Übungen

Mittwoch, 25. Juni 2014, 11:15 bis 12:30

Kita-Jahre entscheiden über Entwicklung und Chancen fürs Leben. Deshalb haben Erzieher/innen einen hohen Anspruch an ihre pädagogische Arbeit. Kinder und Eltern haben ein Anrecht auf hohe Qualität von Bildung, Betreuung und Erziehung in dieser prägenden Zeit. Qualität lässt sich messen und weiterentwickeln; Qualitätsmanagement (QM) ist deshalb ein lohnender, unverzichtbarer Prozess. Das Praxisforum vermittelt Grundlagen des QM anhand praktischer Übungen.

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Carola Kammerlander

Konzept-e für Kindertagesstätten

 

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Marcus Rehn

Konzept-e für Kindertagesstätten

 

 


C7: Fröhlichkeitskonzerte, Humor und Freundschaften unter Kleinkindern: der andere Blick auf Kleinkindgruppen

Neue Einsichten in die Bedeutung von Peerbeziehungen in den ersten Lebensjahren

Mittwoch, 25. Juni 2014, 16:00 bis 17:15

Kinder in den ersten Lebensjahren brauchen kontinuierliche Beziehungen zu ihren Spielpartner/innen. Denn in stabilen Gruppen - das ist durch internationale Forschung ausführlich belegt - entwickeln Kleinkinder einen ihnen eigenen Interaktionsstil, den so genannten „toddler style". Dieser spezifische Kleinkindstil ist geprägt von intensivem Körpererleben, von Körpersprache, von Nachahmung und Bewegungslust, Spielfreude, Tanz, Musik und Fröhlichkeitskonzerten, Humor und verschmitzten Herausforderungen an die Erwachsenen. Anhand von Videoszenen gehen wir auf Erkundungstour und entwickeln, wie Peerbeziehungen in Kitas unterstützt werden.

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Prof. Dr. Wiebke Wüstenberg

Prof. i.R., Fachhochschule Frankfurt am Main



C10: JolinchenKids – Fit und gesund in der Kita

Das neue Gesundheitsprogramm der AOK für Kinder, Erzieher/innen und Eltern

Mittwoch, 25. Juni 2014, 16:00 bis 17:15

Gesundheitsförderung – gekennzeichnet durch Spaß, spielerisches Lernen und gemeinsames Erleben: Ab September 2014 können Kitas bundesweit an JolinchenKids teilnehmen, einem von der AOK gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Praxis entwickelten Gesundheitsförderungsprogramm. Die Kinder erleben bei JolinchenKids, wie gut gesundes Essen schmeckt, dass Bewegung Spaß macht und sie erkennen, wo ihre Stärken liegen. Gleichzeitig unterstützt das Programm Erzieher/innen dabei, ihre eigene Gesundheit zu stärken und die Zusammenarbeit mit Eltern zu optimieren. Das Praxisforum veranschaulicht, wie JolinchenKids das Thema Gesundheit „spielerisch“ in den Kita-Alltag integriert und wie es gelingt, dass davon alle profitieren: Kinder, Erzieher/innen und Eltern.

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Katharina Leopold

Referentin Gesundheitsförderung


 


C11: grow.upp – Räume entdecken

Ein ganzheitliches Raumkonzept zur Entwicklungsförderung der Kinder von 0-6 Jahren

Mittwoch, 25. Juni 2014, 11:15 bis 12:30

Wie sollte ein Raum gestaltet sein, der sich in Funktionalität und Ästhetik entwicklungsfördernd auf Kinder auswirkt? Grow.upp, das neue ganzheitliche Raumkonzept von Wehrfritz für Krippe und Kindergarten, beantwortet diese und weitere Fragen. Es basiert auf aktuellen und wissenschaftlichen Erkenntnissen über frühkindliche Entwicklung. Mit diesem Konzept helfen wir Ihnen dabei, Ihre Räume so zu gestalten, dass sie allen Bedürfnissen von Kindern und Pädagogen gleichermaßen gerecht werden.

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Maria-Annett Pfefferlein

Spielzeugdesignerin, Wehrfritz


 

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Silke Schönrade

Dozentin "RÄUME für KINDER"

Tag 2 | Mittwoch, 25. Juni 2014 | Praxisforen | Kooperationen nutzen – Synergien stärken

D1: Inklusion als Leitungsaufgabe in der Kita

Integrative und inklusive Pädagogik in Deutschland

Mittwoch, 25. Juni 2014, 11:15 bis 12:30

Das Praxisforum zielt auf Voraussetzungen für das Gelingen inklusiver Pädagogik in Kitas. Vor dem Hintergrund der UN-BRK wird der Stand der Umsetzung integrativer/inklusiver Pädagogik in Kitas in Deutschland aufgezeigt. Unsere Befunde bezüglich inklusiver Haltungen beleuchten die Perspektiven von Eltern, multiprofessionellen Teams, ihren Leitungen sowie Kindern. Aus den Ergebnissen leiten wir einen Handlungsbedarf ab, stellen Empfehlungen für die praktische Umsetzung inklusiver Forderungen sowohl für die Praxis als auch für die Erzieher/innenaus- und -weiterbildung auf.

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Sylvia Feußner

Absolventin Studiengang "Soziale Arbeit", Erzieherin

 

 

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Arne Köster

Sozialpädagoge

 

 

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Sigrid Conrad

Erzieherin, Inklusionspädagogin

 

 


D2: Stolpersteine in der Elternberatung

Schwierige Situationen erfolgreich bewältigen

Mittwoch, 25. Juni 2014, 14:00 bis 15:15

Elterngespräche erfordern viel Einfühlungsvermögen der pädagogischen Fachkräfte. Eine bewusste Wahrnehmung der Familien-, Paar- und Beziehungsdynamiken kann über den Erfolg oder Misserfolg eines Elterngespräches entscheiden, wenn es gelingt, Beziehungsdynamiken anzusprechen und in gemeinsamer Reflexion mit den Eltern in das Gespräch zu integrieren. Klarheit über die eigene Rolle als pädagogische Fachkraft – fachliche Kompetenzen und ihre Grenzen – helfen, Nebenschauplätzen keine Bühne zu geben und an professionelle Hilfsmöglichkeiten zu verweisen. In dem Praxisforum werden Bespiele aus dem Preworkshop des Vortages erneut aufgegriffen und reflektiert.

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Andreas Schulz

Diplom-Psychologe

 


D4: Mehrsprachige, multikulturelle Pädagogik in Kindertageseinrichtungen

Chancen und Herausforderungen für den Träger, die pädagogische Leitung und die Fachkräfte

Mittwoch, 25. Juni 2014, 14:00 bis 15:15

Was bedeutet mehrsprachige, multikulturelle Pädagogik in Kindertageseinrichtungen im Alltag und im Umgang miteinander? Welche Herausforderungen kommen auf den Träger, die Leitungen und die Fachkräfte zu? Was heißt das für den Träger in Bezug auf Elternarbeit und für die Mitarbeiterzufriedenheit? Wie gestalte ich eine erfolgreiche Präsentation des Unternehmens nach Außen? Welches Leitbild lebe ich intern im Unternehmen? Was bedeutet das für die Leitungen in Bezug auf die Eltern und das Team?
Was heißt das für die Fachkräfte im Hinblick auf das Arbeiten im Alltag, die Arbeit mit den Kindern, die Zusammenarbeit mit dem multikulturellen Team und die Zufriedenheit der Eltern? In dem Praxisforum werden diese Fragen und handlungsleitende Antworten sowie Impulse für die tägliche Arbeit gegeben.

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Benjamin Tajedini

Gründer und Geschäftsführer von Infanterix - Mulitlinguale Krippen und Kindergärten

 

 


D5: Schwer erreichbare Eltern?

Erfolgreiche Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Zuwandererfamilien gestalten

Mittwoch, 25. Juni 2014, 16:00 bis 17:15

Wie erreiche ich Eltern mit Migrationshintergrund? Der Vortrag gibt auf der Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse einen Einblick in die Lebenswelten zugewanderter Eltern. Was ist den Eltern bei der Wahl einer Kita wichtig und was hält viele Zuwanderer davon ab, ihr Kind früh einer Kita anzuvertrauen? Welche Unterstützung wünschen sich die Eltern? Wie kann ich zugewanderte Eltern erreichen und in den Kitaalltag einbinden?
Mit den Teilnehmern werden Handlungsstrategien für eine erfolgreiche Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern mit Migrationshintergrund reflektiert und diskutiert.

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Dr. Mohini Lokhande

Vodafone StiftungsFellow

 


D6: Von der Elternarbeit zur Erziehungspartnerschaft

Mit Eltern partnerschaftlich zusammenarbeiten

Mittwoch, 25. Juni 2014, 11:15 bis 12:30

Der Vortrag beschäftigt sich mit den Chancen, aber auch den möglichen Schwierigkeiten, die sich aus der intensiven Zusammenarbeit von ErzieherInnen und Eltern in einer Erziehungspartnerschaft ergeben. Dafür wird zunächst der Begriff der Erziehungspartnerschaft geklärt und vom alten Begriff der „Elternarbeit" abgegrenzt. Anhand von Beispielen aus dem Kindergartenalltag werden typische Situationen erläutert, in denen partnerschaftliche Zusammenarbeit gefordert ist. Dabei wird die besondere Situation von Familien heute reflektiert.

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Prof. Dr. Dipl.-Psych. Malte Mienert

Dekan des Fachbereichs Humanities and Social Sciences, European New University Kerkrade (NL)

 


D7: Beim Netzwerken verheddert?

Den Knoten lösen mit „Anschwung für frühe Chancen“

Mittwoch, 25. Juni 2014, 14:00 bis 15:15

Wie sichern wir gute Bildungs- und Betreuungsangebote für alle Kinder? Wie können wir das beste Umfeld für Familien mit kleinen Kindern schaffen? Um gute und praxisnahe Antworten auf diese Fragen zu finden, müssen viele Menschen zusammenarbeiten: Fachkräfte aus Kindergärten und Grundschulen, Eltern, kommunale Vertreter und Mitarbeiter anderer sozialer Einrichtungen.Mit dem bundesweiten Serviceprogramm Anschwung für frühe Chancen bietet die Deutsche Kinde- und Jugendstiftung kostenlose Unterstützung beim Aus- und Aufbau lokaler Netzwerke für frühkindliche Entwicklung.Anhand von Beispielen aus der Praxis des Programms Anschwung zeigen wir in diesem Workshop, wie durch Vernetzung neue Perspektiven und Chancen für die Kinder und Familien vor Ort entwickelt werden können. Gemeinsam mit einer Prozessbegleitung machen wir Sie fit für Ihr Vorhaben! Wir werfen einen Blick auf die Herausforderungen in der Netzwerkarbeit und erarbeiten die wichtigsten Kriterien dafür, dass Kooperationen gelingen. Entwickeln Sie konkrete Ideen für Ihre Vernetzung und erfahren Sie direkt, wie Anschwung bei Ihnen vor Ort wirken kann!

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Michael Schröter

Mitarbeiter Servicebüro Berlin – Anschwung für frühe Chancen Deutsche Kinder- und Jugendstiftung gGmbH

 

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Thomas Baier-Regnery

Prozessbegleiter verschiedener Anschwung-Initiativen im Raum München

 


D8: Was heißt "fünf" in deiner Sprache?

Mit "Lilo Lausch“, Kindern und Eltern Mehrsprachigkeit als Ressource entdecken

Mittwoch, 25. Juni 2014, 16:00 bis 17:15

„Lilo Lausch“, die kleine Elefantendame mit den großen Ohren, gibt allen Kindern eine Stimme. „Lilo Lausch – Zuhören verbindet!“ integriert in bisher zwanzig Kitas eine neue Zuhörkultur mit spielerischer, alltagsintegrierter Sprachförderung und stärkt die Zusammenarbeit mit Eltern. Die „Lilo Lausch-Hörclubs“ für Kinder von 2 bis 6 Jahren regen zur Wertschätzung der Mehrsprachigkeit an. Mit der Produktion eigener kleiner (mehrsprachiger) Hörstücke – von Kindern, Eltern und Erziehern – werden Selbstbewusstsein, Sozial- und Medienkompetenz gestärkt. In der „Lilo Lausch-Materialbox“ entdecken Kinder mehrsprachige Bilderbücher, Lieder und Hörspiele. Ab 2015 sollen die „Lilo Lausch-Materialien“ und Fortbildungen Kitas bundesweit zur Verfügung stehen.

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Simone Groos

Diplompädagogin, Projektleiterin „Lilo Lausch – Zuhören verbindet!“, Stiftung Zuhören (Hessischer Rundfunk)

 

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Volker Bernius

Redakteur hr2-kultur, Fachbeirat Stiftung Zuhören (Hessischer Rundfunk)


Tag 2 | Mittwoch, 25. Jun 2014 | Praxisforen | Neue Medien in der Kita – Chance und Herausforderung

E4: Medienpädagogik

Ziele und Möglichkeiten vor dem Hintergrund erfolgreicher Elternarbeit

Mittwoch, 25. Juni 2014, 14:00 bis 15:15

Medienkompetenz in der Kita ist ein zunehmend wichtiges Thema. Der Umgang mit Medien und die Förderung von Medienkompetenz kann auf vielfältige Weise unterstützt werden: Mädchen und Jungen können dazu angeleitet werden, aus dem altersgemäßen Medienangebot eine begründete Auswahl zu treffen. Die Fähigkeit, sich nach eigenen Interessen und Vorlieben innerhalb des Medienensembles zu orientieren ist in einer von Medien durchdrungenen Alltagswelt entscheidend. Dabei ist die Qualität und Altersangemessenheit der Medienangebote zentrales Kriterium. Entsprechend wichtig ist es, Eltern zu beraten und sie bei der kindgerechten Medienauswahl zu unterstützen. Neben der rezeptiven Mediennutzung können Medien auf vielfältige Weise aktiv genutzt werden. Sei es, dass die Kinder Fotogeschichten produzieren, einen Trickfilm herstellen oder eine eigene Hörgeschichte produzieren – mit Unterstützung von Erziehenden können Kinder Medien aktiv einsetzen und so neben dem passiven Konsumieren kreative und soziale Potentiale entdecken. Auf Basis der medienpädagogischen Beratungsangebote FLIMMO und dem FLIMMO-Fachportal werden Ansätze und Methoden sowie konkrete Umsetzungsmöglichkeiten medienpädagogischer Maßnahmen in der pädagogischen Praxis vorgestellt und diskutiert.

gurt

Michael Gurt

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, JFF – Institut für Medienpädagogik